Donnerstag, 16. Oktober 2014

Und guad die Zweite: Das Wampenbräu Centalaxy IPA

Aus Bichl kommt mein heutiges Testbier, welches den galaktischen Namen Centalaxy IPA trägt und wie auch das zuvor getestete Amber Ale von den Wampenbräu Jungs um Mr. usoX Bierblog (hier im Portrait bei Feiner Hofen) gebraut wurde. Vielen Dank an dieser Stelle für die zur Verfügung gestellten Testflaschen, deren Etikett oberbayerische Stilelemente und Schriftzüge mit allen wichtigen Informationen um dieses India Pale Ale vereint. So ist nicht zu übersehen, dass es sich hierbei um einen sehr stark gehopften Vertreter handelt, der mit satten 64 Bittereinheiten sowie einer Stammwürze von 17,2% und daraus resultierenden 7,5% vol. Alkoholgehalt in die Vollen geht. Deutsche Vergleichsbiere in dieser Klasse wären beispielsweise der Doldenboom vom Riedenburger Brauhaus oder auch das 7:45 Escalation der CREW Republic, bei denen es sich ebenfalls um zwei stark hopfenbetonte IPAs handelt. Das Centalaxy trägt seinen Namen aufgrund der beiden verwendeten Hopfensorten Centennial und Galaxy, die natürlich eine ordentliche Portion Fruchtigkeit  mit ins Spiel bringen sollen. Und da ich ein großer Fan von fruchtig-wuchtigen Ales bin, freue ich mich nun auf die Verknusperung...


Notizen

  • Schaum: stabile, cremefarbene Schaumkrone, samtige Haube
  • Farbe: rötlich funkelnd bis nussbraun
  • Klarheit: gleichmäßig, leicht trüb
  • Geruch: vor allem tropisches Obst und Beeren mit einem Hauch Honig


Knusperfazit

Im Mundraum entfalten sich sofort Aromen von Maracuja, reifer Erdbeere sowie etwas Ananas und ganz hinten eine zurückhaltende Prise Zitrus, welche aber kaum ins Gewicht fällt. Man merkt sofort, dass die Hopfensorten bei diesem IPA bewusst gewählt worden sind, um die Fruchtigkeit dunkler und exotischer Früchte hervorzuheben. Diese harmonieren schön mit dem vollen Malzkörper, der sich nicht aufdringlich in den Vordergrund schiebt, sondern eine leichte Honigsüße als Basis und Puffer für die 64 IBUs bildet. Abgerundet wird das ganze durch eine leicht harzige Note, die noch etwas Kräuterflair mit ins Spiel bringt. Gekonntes Handwerk zeigt sich auch bei der Karbonisierung, die sich durch eine angenehme Rezenz mit feinem Mundgefühl bemerkbar macht. Auf der Zielgeraden ziehen die Bittereinheiten nochmal kurz an, bevor sie mir dann aber fast schon zu mild vom weichen Malzkörper die Kehle hinabgetragen werden. Dennoch klingen Centennial und Galaxy lange nach und hinterlassen einen fruchtigen Eindruck.

So mag ich das. Eine wirklich runde Sache, das neue Centalaxy IPA von Wampenbräu.

Knusperfaktor 9/10 - Prost!

Wer auch mal eine Wampe trinken will, kann sie sich hier besorgen.


Beerfacts

Alkohol: 7,5% vol., Stammwürze: 17,2°P, Bittereinheiten: 64 IBU

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Centennial, Galaxy), Hefe

Netz

wampenbraeu.de
facebook.com/wampenbraeu

Bezugsquellen

http://wampenbraeu.de/bezugsquellen/