Freitag, 28. Juni 2013

Zzzisch von Neumarkter Lammsbräu

Heute mal ein für mich alter Bekannter, der es aber dennoch verdient in diesem Blog zu landen: Das "Zzzisch" der Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu! Hierbei handelt es sich um ein Edel-Pils, dessen Zutaten ausschließlich aus ökologischem Anbau stammen, was durch ganze drei Bio-Siegel (Naturland, Bioland und EU Bio-Siegel) auf dem Etikett belegt ist. Überhaupt finde ich Design, Form und Farbgebung der Flasche sehr ansprechend und passend zum grünen Image der Brauerei aus der bayerischen Oberpfalz. Der lange, mit frischen Hopfendolden verzierte Hals sowie die "Lammsbräu" Prägung verleihen dem Bier direkt einen hochwertigen, edlen und naturverbundenen Touch.

Ebenso überzeugt der Inhalt der Flasche. Glänzend hell, strohgelb klar und blank präsentiert sich das Pils im Glas - es schreit danach, endlich auf der Zunge zischen zu dürfen! Auch der feinporige, strahlend weiße Schaum und ein angenehm frischer, leicht säuerlicher Geruch verleihen diesem Bier eine ungemeine Spitzigkeit. Diese ist scheinbar der rote Faden dieser Sorte, denn eine prickelnde Rezenz zieht sich auch geschmacklich vom An- bis zum Nachtrunk. Dennoch sorgt der Hopfen dafür, dass die ganze Geschichte nicht zu langweilig oder wässrig wird und gibt eine recht ordentliche Bitternote ab, wobei ich nicht finde, dass man großartig Unterschiede zwischen einem konventionellen und eben diesem Bio-Hopfen schmeckt. Trotzdem ist das hier ein extrem frisches Stöffchen, das nach einem langen Tag gut gekühlt als Durstlöscher Charakter zeigt und dazu ordentlich zzzischt!

Spritziges Edel-Pils, das sich durch Zutaten aus ökologischem Anbau von der Masse abhebt, Prost!



Fakten: 4,7% vol., Stammwürze: 11,5%, BE: Keine Angabe

Netz: http://www.lammsbraeu.de


Dienstag, 25. Juni 2013

Glas-Upgrade!

Endlich sind die Tekugläser da! Ab sofort bekommt der Gerstensaft einen Mantel, den er sich verdienen muss!


Montag, 24. Juni 2013

Das Snake Dog IPA der Flying Dog Brewery

Dieses India Pale Ale kaufte ich in Straßburg (wie auch einige andere noch folgende in diesem Blog) in dem kleinen Bierparadies „La Village de la Bière“ in der Nähe des Straßburger Münsters. Von der Flying Dog Brewery hatte ich vorher nie gehört, aufgrund meines momentanen nicht stillbaren Durstes auf diverse Ales nahm ich mir eine Flasche mit – nicht zuletzt wegen des stark an „Fear and Loathing in Las Vegas“ erinnernden Designs. Und es ist tatsächlich so: Das Artwork der Flying Dog Brewery kommt von Ralph Steadman, dem Zeichner der Hunter S. Thompson Werke! Krasser Shit. Die Flying Dog Brewery, welche ihren Sitz in Frederick im US-Bundesstaat Maryland hat, gibt es seit 1990. Man braut dort Ales mit Namen wie „Gonzo Imperial Porter“, „Doggie Style“ (Best Pale Ale in America 1991, Great American Beer Festival) oder eben „Snake Dog IPA“, welches ich in besagtem Laden ergattern konnte.

Nun zum Bier: Beim Öffnen strömt einem zunächst einmal der unverkennbar fruchtige IPA Geruch in die Nase, zu dem sich dezente Röstmalz-Aromen gesellen. Die fast schon bedrohlich wirkende bernsteinig-rötliche Farbe der Schlange sorgt für große Spannung beim ersten Schluck. Sofort haut einen der Hopfenhammer um und es wird zunächst einmal ganzschön herb um die Zunge. Von den Früchten ist hier erst mal fast nichts zu spüren und auch im Abgang wirkt das Ale eher vollmundig und schwer. Hat der Gaumen sich aber nach einiger Zeit daran gewöhnt, klopft auch wieder exotisches Obst an und es ergibt sich zusammen mit leichten Röstnoten ein, für mich immernoch ziemlich schweres, aber insgesamt doch rundes Geschmackserlebnis.

It snakes down the throat like a faithful friend“ steht auf dem Etikett. Na von mir aus!

Gutes IPA mit einem (nicht nur optischen) Wiedererkennungswert. Prost!


Fakten: 7,1% vol., Stammwürze/BE: Keine Angabe

Mittwoch, 19. Juni 2013

Das Hopfenstopfer Citra Ale

"Exotisch, aromatisch, ungewöhnlich! Weit weg von der Fernsehbier Plörre!"

Das verspricht die Häffner Bräu GmbH alias "Hopfenstopfer" mit ihren 3 erhältlichen Ales. Ich habe mir heute das Citra Ale vorgenommen, welches ausschließlich mit dem amerikanischen Aromahopfen Citra gehopft wurde und deshalb auch als "Single Hop Craft Beer" bezeichnet wird. Citra steht für einen fruchtig-herben sowie erfrischenden Biergeschmack. Und das steht bei diesem Bier auch im Vordergrund:

Das Citra Ale kommt direkt beim ersten Schluck kompromisslos fruchtig daher. Hier treffen Zitrusfrüchte auf den typisch herben Pale Ale Geschmack. Im Abgang klingt das Ganze dann angenehm ab und eine zufriedenstellend, locker-leichte Erfrischung macht sich breit. Super für einen warmen Sommertag wie heute, Prost!



Fakten: Alc.: 5,1% vol., Stammwürze: ca. 12,9%, Bittereinheiten: ca. 25 IBU

Netz: http://www.haeffner-braeu.de/Hopfenstopfer/https://www.facebook.com/Hopfenstopfer

Dienstag, 18. Juni 2013

Hallo!

Ob aus der Region oder aus fernen Ländern. Hier wird Bier verkostet. Lecker sollte es nach Möglichkeit auch sein, Prost!